Advanced Technologies

  • Projekt Marketing

    Vom Markt her denken und für den Markt handeln. Ausgangspunkt einer jeden Entwicklung ist ein definiertes Kundenproblem, das nicht aus dem Nichts entsteht, sondern im Austausch von Informationen über Ressourcen und Konkurrenzaktivitäten im Markt. Die aktuelle Übersicht über den Stand der Technik und die neuesten Entwicklungen ist elementar für Projektierung und Investitionen (CapEx). Marktbeobachtung und Marktforschung sind somit Grundvoraussetzung, wesentlich aber ist die Integration von Markt- und Technologieplanung, da der Markt von sich aus keine Technologien generiert, sondern ihre Effizienz beeinflusst und Anwendung ermöglicht. Es kommt also auf das Zusammenspiel an, wie nachfrager- und anbieterbezogene Betrachtungen zusammengeführt werden.

     

     

     

     

     

    Jede Technologie ist ob ihrer technischen oder physikalischen Möglichkeiten begrenzt und wird bei Erreichen dieser Grenzen durch jeweils neue Technologien abgelöst. Die  Technologieentwicklungen durchlaufen dabei erfahrungsgemäß bestimmte Stadien von Entwicklungstypen, was bei der Posi-tionierung und Geschäftsfeldabgrenzung beachtet werden muss.

    Dies ist die Aufgabe von Kommunikation und Verständigung, die eine frühe Einbeziehung technolo-gischer Kompetenzen und Produkte in die Planung von Projekten erfordert. Die resultierenden Entscheidungen dieses Vermittlungsprozesses sind von strategischer Bedeutung und stehen für den langfristigen Erfolg investiver Projekte sowie deren technischer Nutzung.

Marktanalyse von Kunden (Beschaffungsmarketing) und Kundenbedarfs-analyse von Herstellern (Produktmarketing) verlaufen asynchron und antagonistisch. Value Chain versus Supply Chain getrieben durch Innovationsdruck und Dynamik von Kundenanforderungen und Marktumfeld.

 

 
Planungsbüro für Umwelt und Energie
  • Services

    Technische Planung, Anlagenscreening, Technologiebewertung, Technische Kommunikation, Kundenberatung

Advanced Technologies

  • Projekt Beschaffung

    Einhergehend mit den Prozessen des Design-Engineerings werden bereits in der Vorphase von Make-or-Buy-Entschei-dungs- und Lieferantenqualifizierungsprozesse Bezugsquellen festgelegt.

     

    Der Beschaffungsplan aus der Projektierung ist i.d.R nicht detailliert genug ausgeführt, so dass es für den Einkauf besonders auf die Schnittstellenbesetzung zwischen Lieferant und dem Engineering ankommt, für den Vertrag, die tatsächliche Ausführung und im Verlauf der Fertigung (Design change, NCR).

     

    Einerseits sind die exakte Spezifikation und Anforderungen an das Produkt und die Lieferung für den Vertrag maßgeblich, andererseits muss die Leistungsfähigkeit und Kooperation des Lieferanten gewährleistet werden, da es im Projektgeschäft selten nicht zu Änderungen für die Ausführung kommt. Hierfür schließt sich der Kreis mit dem Marketing und es bedarf umfassender Kommunikation und hohem Vermittlungsvermögen, um zielbewusst zeitgerecht stabile Ergebnisse zu erzielen.

     

    Für die Angebotsphase kommt es auf zeitnahe Einholung, Vergleich und Wertung von Angeboten sowie auf die realitätsnahe Integration der Lieferanten in das Projektmanagement an.

    Neben dem Preis sind vor allem  Qualitäts- und Lieferzeit-Kriterien sowie Flexibilität und Integrierbarkeit entscheidend. Für den Auftrag müssen alle Spezifikationen und  Anforderungen festgelegt und dokumentiert vorliegen, Risiken sowie Maßnahmen bei Abweichungen und Verzögerungen berücksichtigt sein.

     

    Das Vertragsmanagement bildet die Grundlage für die Sicherung der Erfüllung der vereinbarten Anforderungen aus dem Auftrag und die Kontrolle der Ausführung insbesondere bei Planänderungen und möglichen Auswirkungen auf Kosten, Qualität und Terminen.

     

    Expediting, Abnahmeinspektion und Logistik fallen ebenfalls in die Beschaffungsfunktion. Für das Projektgeschäft sind qualitätsbezogene und zeitliche Verzögerungen oft nicht hinnehmbar, kleinste Änderungen bei der Ausführung können sich bereits auf Lieferzeitpunkt und Kosten auswirken. Auch hier sind Kommunikations- und Vermittlungskompetenz im Rahmen des Lieferantenmanagements gefragt.

     

    Erst wenn alle Lieferungen und Leistungen, einschließlich der Fertigungs- und Betriebs-Dokumentation vertragsgemäß vorliegen, erfolgt die Abrechnung und Archivierung.

Planungsbüro für Umwelt und Energie
  • Services

    Beschaffungsmarketing, Sourcing, Einkaufs- Lieferanten und Vertragsmanagement, Expediting, Qualitäts- und Abnahmeinspektion, Abrechnung, Claims, Dokumentation

Advanced Services

  • Advanced Services

    Hersteller können sich vor dem Hintergrund rasanter Technologieentwicklungen, erhöhter Kundenerwartungen, Marktsättigung und Wettbewerbsdruck in Zeiten fortschreitender Globalisierung und Digitaliserung nicht mehr auf traditionelle Produkt fokussierte Geschäftsprozesse und -modelle verlassen. Geschäftsfelderweiterung durch Dienstleistungsangebote entlang der Produktlebenszyklen und die Integration von Sach- und Dienstleistungen in Form sog. hybrider Wertschöpfung oder Produkt-Service-Systemen, liegen weiterhin im Trend. Anpassung und Wandel vom produktorientierten Hersteller hin zum kundenorientierten Lösungsanbieter stellt sich als Chance und Herausforderung zugleich.

     

    In service-orientierten Geschäftsmodellen steht anstelle des Tauschwerts der Gebrauchswert im Vordergrund. Den theoretischen Hintergrund liefert die Service-Dominant Logic, eine zunehmend anerkannte Denk- und Betrachtungsweise aus der Wissenschaft des Marketings zu marktlichen Austauschbeziehungen, welche den eigentlichen Dienst (Service) zwischen den Partnern in den Mittelpunkt stellt. Durch das Konzept von gegenseitiger Wertgenerierung, Ressourcen-Integration und Service-for-Service Austauschbeziehungen, entstehen neuartige und innovative Produkt- und Kundenbindungssysteme. Neuartige Wertvorstellungen erfordern ein Umdenken, insbesondere hinischtlich der Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsprozesse und Kundenorientierung.

     

    Servitization umfasst die Transformation der Integration von Service-Angeboten in das bestehende Produktportfolio oder die Entwicklung reiner Dienstleistungen auf Basis technologischer Produktsysteme. Die höhere Ausnutzungsgrad des Produktpotenzials und die Verlagerung der unternehmerischen Ausrichtung bietet ökonomische und ökologische Vorteile durch Innovations- und Wertschöpfungspotenziale, Kosteneinsparung und Wettbewerbsvorteile sowie Ressourcenschonung, Reduktion von Material- und Energieverbrauch und nachhaltige Verbesserung von Umwelt, Infrastruktur und Beschäftigung.

     

    Hinsichtlich der Vermarktung hybrider Leistungsangebote bestehen aber auch Unsicherheiten, hinsichtlich des Service-Designs und Produktportfolios, sowie der Vertrags- und Erlösmodellgestaltung. Die durch Paradigmenwechsel und Serviceorientierung sich verändernden Geschäftsmodelle stellen neue und hohe Anforderungen an die Struktur, Kompetenzen und Kultur von Unternehmen.

Planungsbüro für Umwelt und Energie
  • Services

    Entwicklung hybrider Leistungsangebote, Service-orientierte Geschäftsmodelle, Service-Marketing, Service-Management

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