Kreislauf- und Abfallwirtschaft

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  • Abfallwirtschaft

    Basis: Statistisches Bundesamt 2015, 2018

    Seit Ende der 1990er Jahre verfügt Deutschland über eine etablierte Kreislaufwirtschaft, mit dem Ziel, die natürlichen Ressourcen zu schonen, effizient zu nutzen und zu recyceln sowie die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen zu sichern.

     

    Im Jahr 2015 wurden 402 Mio t Abfälle in Abfallbehandlungsanlagen entsorgt. 79 % des gesamten Abfall-aufkommens konnten verwertet werden. 203 Mio t fielen als Bau- und Abbruchabfälle an, die zu 60 % aus Bodenaushub bestanden und wovon 46 % in übertägigen Abbaustätten verfüllt wurden. Entsorgt wurden

    52 Mio t Siedlungsabfälle, darunter 27 % aus der Sammlung von Hausmüll und 37 % aus der getrennten Sammlung, 59 Mio t übrige Abfälle aus Industrie und Gewerbe, 31,4 Mio t aus der Gewinnung und Behandlung von Bodenschätzen und 51 Mio t Sekundärabfälle die aus Abfallbehandlungsanlagen stammten.

     

    Insgesamt 45,5 Mio t wurden thermischen Abfallbehandlungsanlagen zugeführt, 56 % davon in Müllverbren-nungsanlagen (MVA) verbrannt. 44,5 Mio t aller Abfälle wurden deponiert (11 %), 11,8 Mio t wurden für den Deponiebau verwendet. Das Niveau der  Kreislaufwirtschaft besticht mit hohen Verwertungsquoten für Siedlungsabfälle (90,1 %), Bau- und Abbruchabfälle (89 %), Sekundärabfälle (86 %) und übrige Abfälle aus Produktion und Gewerbe (70 %), dennoch sind Steigerungen möglich und wünschenswert.

     

    Die Kreislaufwirtschaft ist eine der wichtigsten Branchen der Umweltwirtschaft. Das globale Marktvolumen wird auf 102 Mrd € geschätzt mit prognostizierten Steigerungsraten von 4 % jährlich. Die Kreislaufwirtschaft ist eine Zukunftsbranche und umfasst mehr als das Sammeln, Transportieren und Entsorgen. Branchenverbände sehen den deutschen Markt bei 267.000 Beschäftigte, 70 Mrd € Umsatz und einer Bruttowertschöpfung von 25 Mrd €.

  • Abfallrecht

    Um zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit schädliche Auswirkungen der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen zu vermeiden oder zu verringern wurde die europäische Abfallrahmenrichtlinie in Deutschland über das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrW) umgesetzt. Abfälle sind alle Stoffe oder Gegenstände, deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Gemäß den Grundsätzen der Abfallvermeidung und Abfallbewirtschaftung ist eine fünfstufige Abfallhierarchie gesetzlich vorgegeben:

     

    1. Vermeidung
    2. Vorbereitung zur Wiederverwendung
    3. Recycling
    4. sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung
    5. Beseitigung

     

    Vorrang hat die jeweils beste Option aus Sicht des Umweltschutzes unter Berücksichtigung ökologischer, technischer, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte. Die Durchführung der Verwertung und Beseitigung erfolgt in erster Linie durch abfallspezifische Rechtsverordnungen. Besondere Verpflichtungen bestehen in Hinsicht auf  Zulassung von Anlagen und Überwachung der Abfallbewirtschaftung durch Fachbehörden sowie der Betriebsorganisation von Unternehmen, die Abfälle sammeln, verwerten oder beseitigen oder bei denen gefährliche Abfälle regelmäßig anfallen. Die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung zur Verwertung bestimmter Abfälle sowie gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung wird durch das Abfallverbringungsgesetz geregelt, das Informationspflichten, Notifizierungs- und Zustimmungsverfahren und weitere Anforderungen an die Abfallverbringung in, durch oder aus dem Bundesgebiet vorschreibt und konkretisiert.

    • KrWG - Kreislaufwirtschaftsgesetz - KrWG
    • AbfVerbrG - Abfallverbringungsgesetz
    • VerpackG - Verpackungsgesetz
    • BattG - Batteriegesetz
    • ElektroG - Elektro- und Elektronikgerätegesetz
    • AVV - Abfallverzeichnisverordnung
    • GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung
    • AbfAEV - Anzeige- und Erlaubnisverordnung
    • NachwV - Nachweisverordnung
    • AbfBeauftrV – Abfallbeauftragtenverordnung
    • EfbV – Entsorgungsfachbetriebeverordnung
    • EgRL - Entsorgergemeinschaftenrichtlinie
    • VerpackungsV - Verpackungsverordnung
    • AltholzV - Altholzverordnung
    • AltfahrzeugV - Altfahrzeug-Verordnung
    • AltölV - Altölverordnung
    • AbfKlärV - Klärschlammverordnung
    • BattGDV - Verordnung zur Durchführung des Batteriegesetzes
    • ElektroGGebV - ElektroG-Gebührenverordnung
    • ElektroStoffV - Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung
    • BioAbfV - Bioabfallverordnung
    • BiomasseV -Biomasseverordnung
    • GewinnungsAbfV - Gewinnungsabfallverordnung
    • POP-Abfall-ÜberwV - POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung
    • PCBAbfallV - PCB/PCT-Abfallverordnung
    • ChemOzonSchichtV - Chemikalien-Ozonschichtverordnung
    • ChemKlimaschutzV - Chemikalien-Klimaschutzverordnung
    • HKWAbfV - Halogenierte Kohlenwasserstoffe Abfallverordnung
    • MantelV
    • EBV
    • BBodSchV
  • Abfalltechnik

    Bedeutendster Faktor der Abfallwirtschaft ist die Maschinen und Anlagentechnik, die eine wirtschaftliche Verwertung und sichere Abfallentsorgung erst möglich macht. Hierzu gehören klassische Verfahren des Maschinenbaus, aber auch solche, die speziell auf die Abfallbehandlung konstruiert und technisch modifiziert wurden.

     

    • Recycling-,Trenn und Fördersysteme
    • Mechanische Sortier-Anlagen, Bioabfall-Anlagen
    • Klärschlamm-Aufbereitung und Verbrennung
    • Abwasseraufbereitungsanlagen, Membran-Anlagen
    • Abgasreinigungsanlagen, Luft-Filteranlagen
    • Windsichter, Prall- und, Schneidmühlen
    • Siebanlagen, Sortieraggregate
    • Filtration, Entwässerung und Flotation
    • Pumpen, Antriebe, Armaturen
    • Mess-Instrumente und Steuerungen (MSR)

     

    Umweltrechtliche Restriktionen sowie qualitätsbedingte und technische Anforderungen an die ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft nehmen weiterhin zu, darüber hinaus bergen die bestehenden Entsorgungs- und Verwertungsanlagen noch Effizienzpotenziale in technolo-gischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht, insbesondere vor dem Hintergrund voranschreitender Technologieentwicklung und zunehmender Innovationsdynamik in der Abfall- und Verwertungstechnik. Abfalltechnik ist kein statisches Gebilde, sondern ein komplexer Prozess, der i.d.R. aus einem stoffspezifischen Anlagenmix besteht und ständiger Anpassung bedarf.

  • Bioabfall

    Bioabfälle sind Garten-, Park- und Landschaftspflegeabfälle, Nahrungs- und Küchenabfälle und nach Art, Beschaffenheit und Eigenschaften vergleichbare Abfälle (§ 3 KrWG). Sie sind überlassungspflichtig (örE), seit 2015 getrennt zu sammeln und i.d.R. einer stofflichen Verwertung (Kompostierung) zuzuführen. Die umweltverträgliche Verwertung dieser Abfälle, die auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Böden als Düngemittel aufgebracht werden, wird durch die BioAbfV geregelt, in der Vorgaben und Anforderungen zu einer hygienisierenden und biologisch stabilisierenden Behandlung, Anforderungen an die Seuchen- und Phytohygiene, höchstzulässige Schadstoff- und Fremdstoffgehalte, Aufbringungshöchstmengen sowie Qualitätskontrollen, Dokumentations- und Nachweispflichten festgelegt sind.

     

    Eine in ökologischer, hygienischer und stofflicher Hinsicht hochwertige Verwertung von Bioabfällen  besteht in der sog. Kaskadenlösung, bei der eine Vergärungsanlage der abschließenden Kompostierung vorgeschaltet ist und sich durch Nutzung von Biogas in einem BHKW (Gasmotor, Brennstoffzelle) Strom und Wärme gewinnen lässt. Hierfür ist aber die infrastrukturelle Integration und Wirtschaftlichkeit Voraussetzung.

     

    Der Markt für Vergärungsanlagen hat sich insbesondere durch die Energiewende und die EEG-Förderung bis 2015 recht dynamisch entwickelt. Sättigungseffekte, Substratlimitierungen, Technologieangebot und Wirtschaftlichkeit haben gegen diesen Trend allerdings Ernüchterung einkehren lassen. Mit einem Anlagen-Zubau, zunehmender Integration in Kompostierung und Verwertungsstrukturen sowie Innovationen und Verbesserung des Technologieangebotes, begründet durch Ressourceneffizienz, Energiewende und Nachhaltigkeit, ist aber zu rechnen.

 
Planungsbüro für Umwelt und Energie
  • Services

    Abfallwirtschaftskonzepte, Verwertungsanalysen, Stoffstrommanagement, Anlagenplanung, Umweltanalytik, Bauüberwachung, Qualitätskontrolle, Projektmanagement, Beratung

Bauschadstoffe

  • Bauschadstoffe

    Weitere Informationen (Linkliste):

    In den meisten Gebäuden und Liegenschaften wurden bis in die späten Achtziger Jahre hinein eine Vielzahl von chemischen Erzeugnissen und Anwendungen verwendet, die heute als sog. Bauschad-stoffe bei Rückbau-, Abbruch- und Entsorgungsmaßnahmen beachtet, unter besonderen Schutz-maßnahmen denontiert, separiert und als gefährliche Stoffe fachgerecht entsorgt werden müssen, z.B.:

     

    • Asbest als "Mineral der tausend Möglichkeiten" in Bau-, Dämm- und Isoliermaterial zu Zwecken des Brand-, Wärme-, Schall-, oder Feuchtigkeitsschutzes oder als Zusätze in Anstrich- und Spachtelmassen
    • PCB in Fugendichtungsmassen
    • PCP als Holzschutzmittel
    • PAK in Bodenklebern
    • KMF zu Dämmzwecken

     

    Für die Erfassung, Bewertung, sichere Entfernung und Eliminierung zum Schutz von Umwelt und Gesundheit existiert ein hoher schadstoffrelevanter Wissenstand und ein umfangreiches Instrumen-tarium an Vorschriften, Regularien, geeigneten technischen Verfahren und Qualitätssicherung.

     

    Bei der Analyse vorhandener Schadstoffe in der Gebäudesubstanz, der rückstandslosen Entfernung und ordnungsgemäßen Entsorgung sind Kompetenz und Erfahrung wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von durchgeführten Sanierungsmaßnahmen.

    • Kontr. Rückbau (Leitfaden)
Planungsbüro für Umwelt und Energie
  • Services

    Gutachten und Planung, Gebäudeuntersuchung, Sanierungskonzepte, Schadstoffanalytik, Rückbauplanung, Entsorgungsmanagement

Abwasserbehandlung

  • Abwasserrecht

    Der Schutz und die nachhaltige Gewässerbewirtschaftung in Deutschland ist durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) geregelt, das für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU sorgt. Grundgedanke ist, dass Oberflächengewässer (Fließgewässer, Seen, Küstengewässer, Grundwasser) nur in dem Außmaß genutzt oder verändert werden dürfen,  dass die ökologischen Funktionen der Gewässer nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

     

    Der Schutz der Gewässer, die Vermeidung einer Verschlechterung, die Förderung einer nachhaltigen Wassernutzung, der Schutz und die Verbesserung des Zustands der direkt von den Gewässern abhängenden Landökosysteme und Feuchtgebiete sowie die Minderung der Auswirkungen von Überschwemmungen und Dürren sind die Hauptziele der WRRL.

     

    Das WHG beinhaltet insbesondere Bestimmungen über die Abwasserbeseitigung und den anlagenbezogenen Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, dem Bau und Betrieb von Abwasseranlagen und die Bestellung von Gewässerschutzbeauftragen. Es werden Mindestanforderungen (Stand der Technik) gestellt, sowohl für direktes als auch indirektes Einleiten von Abwasser und über die Abwasserverordnung (AbwV) in zahlreichen Anlagen je nach Anwendungsbereich bzw. Branche konkretisiert. Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) dient dem Schutz der Gewässer vor nachteiligen Veränderungen ihrer Eigenschaften durch Freisetzungen von wassergefährdenden Stoffen (WGS). Insbesondere betrifft dies Regelungen über die Einstufung von WGS sowie technische und organisatorische Anforderungen an Anlagen zum Umgang mit diesen Stoffen.  Umgang ist das Lagern, Abfüllen, Umschlagen, Herstellen, Behandeln, Verwenden und Befördern. Zusätzlich regeln landesrechtliche Vorschriften, die Fragen des Vollzugs, die Behörden-zuständigkeiten und die Verwaltungsverfahren zur Umsetzung des Wasserrechts.

  • Abwassertechnik

    Rund 97 % des  Abwassers aus häuslichen und öffentlichen Einrichtungen wird über ein Netz von Abwasserleitungen mit einer Gesamtlänge von 540.000 km in ca. 10.000 bestehende kommunale Kläranlagen geleitet. 10 Mrd Kubikmeter werden in diesen zu 98 % mittels biologischer Verfahren aufgereinigt, bevor es in die Oberflächengewässer gemäß der geltenden Vorschriften und Regeln entlassen wird. Zunehmend treten aus der Einleitung Rückstände in Erscheinung, die für den Gewässerschutz und die Gesundheit problematisch sind. Dazu gehören Röntgenkontrastmittel, Arzneimittelrückstände, Antibiotika aus der Tierzucht, Hormone und Mikroplastik. Leider ist die Eliminationsleistung klassischer Kläranlagen für die problematischen Mikroverunreinigungen dieser Art nicht ausreichend und es müssen weitergehende Aufbereitungverfahren (4. Reini-gungsstufe) zum Einsatz kommen. Darüber hinaus kann der Klärschlamm aufgrund der Rückstandsbelastung und des Akkumulationspotenzials nicht wie im bisherigen Umfang  landwirtschaftlich verwertet werden (>60 %), sondern muss über die Abwasserbehandlung für eine Kompostierung und Düngung weiter aufbereitet oder energetisch verwertet und mineralisiert werden. Die Rückgewinnung von Phosphat und die Stickstoffaufbereitung stellen weitere Herausforderungen an die Verfahrenstechnik dar. Die industrielle Wasseraufbereitung setzt stoffspezifisch gezielt spezielle Beghandlungsverfahren ein und orientiert sich schon längst auf die abwasserfreie Produktion (Zero Liquid Discharge (ZLD)), aus Umwelt- und Kostengründen, aber auch weil nicht überall genügend Wasser zur Verfügung steht oder die nötige Infrastruktur vorhanden ist. Die anaeroben Abwasserverfahren bieten ein hohes Potenzial für hohe Abbauraten und Kopplung der Produktion und Nutzung von Biogas, weshalb hierfür die Integration in örtlich vorhandene Umweltsituationen und Energieinfrastrukturen zu beachten ist. Für die Behandlung  schwer oder biologisch gar nicht abbaubarer Substanzen stehen verschiedenste erweiterte Oxidationsverfahren (AOP-Verfahren) zur Verfügung.

Planungsbüro für Umwelt und Energie
  • Services

    Technologie-Recherche, Verfahrensentwicklung, Projektierung, Anbieter- und Lieferantenauswahl, Planung, Realisierung, Projektsteuerung, Bauüberwachung

Umweltmanagement

  • Umweltmanagement

    Umweltmanagement ist die auf relevante Umweltaspekte angewandte Organisation und Ablaufplanung der betrieblichen und behördlichen Umweltschutzbelange und dient der Vorsorge und Sicherung einer nachhaltigen Umweltverträglichkeit von Dienstleistungen, Produkten und Prozessen.

     

    Im Vordergrund stehen die umweltbezogenen Betriebs- und Haftungsrisiken, aber auch die umweltrelevante Unternehmenskommunikation und das Umweltimage sind von wesentlicher Bedeutung für die Implementierung eines funktionierenden betrieblichen Umweltmanage-ments. Umweltbewusstsein ist für Unternehmen heute eine Grundforderung. Gesellschaft und Verbraucher erwarten eine ökologisch schonende Produktion und umweltverträgliches Handeln. Das bietet aber auch Chancen sich durch Umweltvorteile gegen den Wettbewerb im Markt positiv abzugrenzen.

     

    Die meisten Unternehmen betreiben standardisierte Umweltmanagementsysteme, führen Umweltaudits durch oder beteiligen sich am europäischen Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung nach der sog. Öko-Audit-Verordnung. Darüber hinaus gibt es weitere unterschiedlichste Umweltmanagement-Ansätze von Verbänden, Vereinen, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen, für den Natur- und Umweltschutz, die eine Aufrechterhaltung und Verbesserung zum Ziel haben.

     

  • Umweltmanagementsystem

    Das wohl weltweit anspruchsvollste System für Umweltmanagement ist das europäische EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) nach der EU Verordnung, das mit einer externen Überprüfung durch staatlich zugelassene Umweltgutachter und der Veröffentlichung einer validierten Umwelterklärung punktet.

     

    Die weltweit gültige Umweltmanagementnorm ISO 14001 erfreut sich größerer Beliebtheit und ihre Anwendung nimmt stetig zu. Sie legt Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem (UMS) fest, ist zertifizierbar, gut integrierbar mit Qualitäts-, Sicherheits- und Arbeitsschutzmanagement und darüber hinaus seit 2009 Bestandteil von EMAS. Im Fokus stehen

     

    •   die Verbesserung der Umweltleistung
    •   die Erfüllung von bindenden Verpflichtungen
    •   das Erreichen von Umweltzielen

     

    Das UMS ist ein prozessorientiertes Führungssystem und muss von der obersten Leitung getragen werden, lehnt sich an die strategische Unternehmensausrichtung an und orientiert sich am Kontext der Organisation. Durch die Umweltpolitik legt das Unternehmen seine Umweltziele fest und repräsentiert die Verpflichtung zur Erfüllung umweltrelevanter Gesetze und sonstiger Verpflichtungen zur fortlaufenden Verbesserung. Klar zugeteilte Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse werden benötigt, für Planung, Betrieb, Steuerung und Kontrolle einer wirksamen Umsetzung. Interne Audits, das Managementreview und die Korrektur von Nichtkonformitäten für die Verbesserung der Umweltleistung bilden den Abschluss des Prozessablauf.

     

Planungsbüro für Umwelt und Energie
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    Beratung und Unterstützung zum Umweltmanagement, Umweltprüfung, Rechtsrecherchen, Ökobilanzen, Stoffstrom-Analysen, Auditierung, Zertifizierungsbegleitung, Datenmanagement, Dokumentation

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